Beschränkungsgebiete

 

Ein Mindestabstand von 100 m ist zu folgenden sensiblen Bereichen einzuhalten

  • Menschenansammlungen
  • Unglücksorte, Katastrophengebiete und anderen Einsatzorte von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben
  • Mobile Einrichtungen und Truppen der Bundeswehr im Rahmen angemeldeter Manöver und Übungen
  • Industrieanlagen
  • Justizvollzugsanstalten
  • Einrichtungen des Maßregelvollzugs
  • Militärische Anlagen und Organisationen, Anlagen der Energieerzeugung und Verteilung
  • Grundstücke auf die Verfassungsorgane des Bundes oder Länder ihren Sitz haben
  • Bundesfernstraßen, Bundeswasserstraßen und Bahnanlagen
  • Krankenhäuser

Verbotsgebiete

  • über Naturschutzgebiete und Nationalparks
  • über Wohngrundstücke wenn die Startmasse des Geräts mehr als 0,25 kg beträgt oder das Gerät in der Lage ist optische und akustische Signale zu empfangen zu  übertragen oder aufzuzeichnen. Es sei denn, der durch den Betrieb über dem jeweiligen Wohngrundstück in seinen Rechten betroffene Eigentümer oder sonstige Nutzungsberechtigte hat dem Überflug ausdrücklich zugestimmt.
  • In Flughöhen über 100 Meter
  • Flug außer Sichtweite. Es muss immer ein direkter Sichtkontakt bestehen
  • in Kontrollzonen von Flugplätzen (auch An-und Abflugbereiche von Flughäfen)
  • unbeschadet des §21 in Kontrollzonen, es sei denn die Flughöhe übersteigt nicht 50 Meter über Grund

 

            Ausnahmeregelung

  • Nach §21b Absatz 3 LuftVO kann eine Ausnahmeerlaubnis für Verbotsgebiete bei der örtlich zuständigen Landesluftfahrtbehörde beantragt werden. Die Ausnahmeerlaubnis kann über den Einzelfall hinaus als Allgemeinerlaubnis erteilt werden.
  • Wenn ein unbemanntes Luftfahrtgerät bei Nacht betrieben werden soll, besteht eine gesonderte Erlaubnispflicht (§21a Abs.1, Nr5 LuftVO)

 

Luftrecht

 

Die Rechtslage ist von Land zu Land unterschiedlich - bedeutet, daß das Fliegen mit UAS hier in Deutschland nicht gleich den Bedingungen, beispielsweise in Österreich oder anderen Ländern gleicht. Wir gehen hier, da wir uns in Deutschland befinden, auch nur auf die aktuelle, deutsche Rechtslage - sprich die neue Drohnen Verordnung gemäß LuftVO ein.

 

Die hierfür zuständige Behörde in Deutschland ist das Bundesverkehrsministerium (BMVI), unter unserem aktuellen Bundesverkehrsminister Herrn Alexander Dobrindt. Die aktuelle Verordnung ist am 06.04.2017 im Bundesgesetzblatt verkündet worden und am 07.04.2017 in Kraft getreten. Die Regelungen bezüglich der Kennzeichnungspflicht und die Pflicht zur Vorlage eines Kenntnisnachweises gelten ab 01.10.2017

 

Quelle BMVI

Die nachfolgende Übersicht verdeutlicht die aktuelle Rechtslage